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Sommer, Sport – und schmerzhafte Zwischenfälle: So hoch ist das Verletzungsrisiko wirklich

Ob auf dem Fußballplatz, beim Radfahren oder auf der Skipiste: Sport macht Spaß – birgt aber auch Risiken. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Unfallzahlen. Besonders …

Veröffentlicht am 22. Juli 2025

Ob auf dem Fußballplatz, beim Radfahren oder auf der Skipiste: Sport macht Spaß – birgt aber auch Risiken. Das zeigt ein Blick auf aktuelle Unfallzahlen. Besonders häufig trifft es dabei die Freizeit: Über 70 Prozent aller Unfälle passieren jenseits von Schule oder Beruf. Und genau hier greift die gesetzliche Unfallversicherung meist nicht mehr.

Fußball bleibt Spitzenreiter – mit wachsenden Fallzahlen

Mit deutlichem Abstand steht Fußball auf Platz 1 der häufigsten gemeldeten Sportunfälle. Über 2.400 Fälle in einem Jahr – Tendenz steigend. Häufig betroffen: Knie, Sprunggelenke, Bänder und Schultern. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Skisport und Radfahren. Während beim Skisport die Unfallzahlen leicht rückläufig sind, steigen sie beim Radfahren weiter an – auch durch den Boom von E-Bikes.

Die Top 10 Sportunfälle (nach Häufigkeit)

Fußball Skisport Radfahren Reiten Handball Volleyball Tennis Basketball Schlittschuhlaufen Wassersport

Warum Prävention wichtig ist – und Vorsorge noch mehr

Viele Verletzungen entstehen nicht durch Pech, sondern durch unzureichende Vorbereitung: fehlendes Aufwärmen, keine Schutzausrüstung, mangelndes Körpergefühl. Ein Helm etwa kann im Ernstfall Leben retten – das zeigt schon der klassische „Wassermelonentest“.

Was viele nicht wissen: Die gesetzliche Unfallversicherung schützt nur bei Arbeits- oder Schulunfällen, nicht aber bei Freizeitaktivitäten. Wer also am Wochenende zum Fußballspiel oder auf die Skipiste geht, sollte sich Gedanken über zusätzlichen Schutz machen. Denn die finanziellen Folgen können gravierend sein: Reha-Maßnahmen, Verdienstausfall oder Umbauten in Haus und Alltag – all das kann schnell teuer werden.

Sicher trainieren – besser vorsorgen

Egal ob Hobbysport oder ambitioniertes Training: Wer sich schützt, schützt auch seine Zukunft. Eine gezielte Vorsorge hilft dabei, die Freude am Sport langfristig zu erhalten – auch wenn mal was passiert.

Die verwendeten Zahlen beruhen auf Auswertungen der Ergo. Insgesamt flossen 6.615 gemeldete Sportunfälle zwischen 1. Januar und 19. Dezember 2024 in die Statistik ein.

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